Kleines Feedback aus dem Lager der Pinguingruppe 1b.
Ich kann nach gut einem Jahr Linux mit 3fachem Distrowechsel und nochmaliger Neuinstallation des endgültig gewählten OS nun vollumfänglich behaupten.
Ich bin angekommen.
Mein derzeitiges System läuft seit Juli mit kleineren Holpersteinen, wie ich mir das bei Microsoft immer erträumt und nie bekommen habe.
Keine nervigen Sachen wie Bugs, Bluescreen. Oder unflexible Oberflächen, RAM fressende Hintergrundprogramme, ungewollte Software wie Copilot und Co, Updates zB via ESU die nur mit Anmeldungen beim großen Bruder möglich sind oder gegen Geld um dennoch nach ein bis drei Jahren wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen zu werden.
Gar noch 30 bis 40 % von KI spaghettifizierte Software, die nie einen Entwickler gesehen hat. Da auch am Ende der Geburt dieser nie ein Prüfer diese kontrolliert hat.
Es ist einfach schön. Du machst den Rechner an. "Welcome" geht auf. Du entscheidest, ob du ein Update machen möchtest oder nicht. Das war es. Kein "ich will Abo da" oder "kauf das oder schieb dir deine Sachen in die Cloud" oder wo die Sonne nicht mehr scheint.
Ach bin ich Yin Yang. <<< Danke nochmal Martin für den Tip damals
Und sollte dennoch was sein ist da noch die Möglichkeit alles auf Ursprung zurückzusetzen. Denn es gibt mit Timeshift die einfache Möglichkeit, das System auf Wiederherstellungspunkte zurück zu setzten.
Ja, ich weiß, Windows hat das auch. Hat nur nie funktioniert bei mir. Oder es musste dann eh alles neu installiert werden, weil irgendetwas nicht funktionierte.
Meine persönliche Linuxgeburt fiel zusammen mit der Zeit an dem viel passiert ist in der Umgebung von Linux. Das Interesse einiger Firmen, gerade solcher wie Valve war dort exponentiell explodierte.
Das brachte natürlich viel Veränderung mit sich und in Folge auch viel Kopfschmerzen für einfache Menschen wie mich. Der einfache Mann vom Bau, der eigentlich nur Ruhe haben wollte, musste sich mit Sachen beschäftigen, um weiterzukommen in seinem Wahn seine persönliche Weltordnung wieder herzustellen. Und es gelang. Aktuell lebe ich in einer schönen Softwareumgebung, die funktionell und nicht überladen ist.
Aktuell bin ich sehr zufrieden mit den Systemen. Endeavour OS auf dem Gaming PC sowie kleinen PCś und auf dem Laptop (15 Jahre alt) bin ich wieder zu Linux Mint 22 zurückgekehrt.
Dazu muss man sagen, hat sich das Verlangen nach Eintagsfliegen wie BF6 mit Anti-Cheat-System Javelin auf Kernelebene bis jetzt in Grenzen gehalten. Dieses Kartenhaus steht eh auf wackeligen Füßen. Dank Firmen wie Valve.
Sollte es dennoch irgendwie zu einem Drang nach einer Windowsumgebung geben, kann man sich Winboat mal ansehen.
In 10 Minuten eingerichtet stellt es eine schnelle Windowsumgebung direkt und wenn man will, auch ohne lange Installation.
Sie ist derzeit in der beta, aber macht schon einen interessanten Eindruck. Link zu Heise Online Artikel.
Das wollte ich mal loswerden.
Ich hoffe, es war nicht zu uninteressant für euch 
Euer Luke